Kanton Luzern eröffnet Asyl-Notunterkunft in Beromünster

Der Kanton Luzern eröffnet in Beromünster eine weitere Asyl-Notunterkunft. In der Zivilschutzanlage Linden werden ab Mitte Dezember 80 Asylsuchende untergebracht. Die Notunterkunft wird für eineinhalb Jahre betrieben. Die Betreuung übernimmt die kantonale Asylorganisation.

Asylbewerber bei der Arbeit

Bildlegende: Die Asylbewerber sollen bei Umgebungs- und Säuberungsarbeiten mithelfen. SRF

Die Gemeinde Beromünster reagiert mit der Eröffnung der Anlage auf die Verpflichtung Unterkunftsplätze für Asylsuchende bereit stellen zu müssen. Dies ist bereits die sechste Zivilschutzanlage im Kanton Luzern die als Asyl-Notunterkunft dient.

Der Betrieb der Notunterkunft ist auf 18 Monate befristet. In Beromünster werden ausschliesslich Männer, vorwiegend aus Afghanistan und Syrien, untergebracht. Die Betreuung wird durch die kantonale Asylorganisation in einem 24-Stunden-Betrieb sichergestellt. Für die Sicherheit rund um die Notunterkunft wird ein privater Sicherheitsdienst eingesetzt.

Um den Asylsuchenden Tagesstrukturen zu bieten, sind gemeinnützige Arbeitseinsätze wie Umgebungspflege, Instandstellung von Wanderwegen, Wald- und Bachufersäuberungen geplant.