Kanton Luzern spricht Beitrag für Fusion von Wauwil und Egolzwil

Die Luzerner Gemeinden Wauwil und Egolzwil wollen fusionieren. Nun ist klar, wieviel Geld der Kanton Luzern an die Fusion zahlt: 2,75 Millionen Franken. Aus Sicht der Luzerner Regierung sprechen mehrere Gründe für den Betrag.

Zug fährt ein an einem Bahnhof mit Häusern im Hintergrund.

Bildlegende: Der Zug für die Fusion von Wauwil und Egolzwil nimmt Fahrt auf: Nun steht der Beitrag des Kantons fest. zvg

Die Fusion von Wauwil und Egolzwil sei «sinnvoll und förderungswürdig», schreibt die Luzerner Regierung. Sie sei sich bewusst, dass der Betrag für die Fusion «relativ hoch sei».

Die Summe setzt sich zusammen aus einem Pro-Kopf-Beitrag von insgesamt 2,065 Millionen Franken und einem Zusatzbeitrag von 685'000 Franken. Massgebend für die Pro-Kopf-Berechnung ist die mittlere Wohnbevölkerung der kleineren Gemeinde im zweiten Jahr vor der Fusion.

Zudem gab der Regierungsrat bekannt, dass die Bevölkerung der beiden Gemeinden im Norden des Kantons Luzern im Frühling 2016 über die Fusion befinden soll. Dies ist später als ursprünglich vorgesehen. Der Zusammenschluss ist auf den 1. Januar 2017 geplant.

Egolzwil und Wauwil hatten vor knapp zehn Jahren schon einmal eine Fusion angestrebt. Diese scheiterte 2006 dann aber am Veto von Egolzwil. Ende 2013 brachte Egolzwil eine Fusion mit Wauwil wieder aufs Tapet.