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Kanton Obwalden Umstrittene Auenlandschaften sollen geschützt bleiben

Der Bundesrat verlangt, dass die Gebiete um den Steinibach und die Laui in Sarnen und Giswil im Bundesinventar bleiben.

Der Lauibach in Giswil
Legende: Es wird noch viel Wasser den Lauibach hinabfliessen, bis sein endgültiger Status geklärt ist. wikicommons / Paebi

Am Rande der Parlamentsdebatte im Kanton Obwalden teilte Baudirektor Josef Hess mit, dass die Auen rund um die beiden Wildbäche Steinibach und Laui geschützt bleiben sollen. Der Bundesrat habe entschieden, dass diese beiden Auenlandschaften nicht aus dem Bundesinventar für geschützte Landschaften gestrichen werden dürfen.

Parlament befürchtete hohe Auflagen

Vor gut zwei Jahren hatte jedoch der Obwaldner Kantonsrat genau das Gegenteil gefordert. Die Regierung solle in Bern Druck machen, um die Bäche und ihre Ufer aus der Schutzzone zu entfernen. Damit würden sie ihre nationale Bedeutung verlieren. Das Parlament befürchtete damals zu hohe Auflagen für den Hochwasserschutz, den Kiesabbau, sowie die Nutzung als Naherholungsgebiet und für den Tourismus.

Das letzte Wort in dieser Sache sei noch nicht gesprochen, sagte Josef Hess. Eine Arbeitsgruppe werde sich in der nächsten Woche mit dem zukünftigen Status der beiden umstrittenen Bäche und ihren Ufern beschäftigen.

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