Integration im Kanton Zug Kanton Zug will Asylsuchende besser beruflich integrieren

Zug setzt auf Deutschkurse und praxisbezogenes Lernen. Die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft soll noch enger werden.

Antonio Tesfaghabir aus Eritrea (rechts) mit Team in der Autowerkstatt.

Bildlegende: Antonio Tesfaghabir aus Eritrea (rechts) mit Team in der Autowerkstatt. Er macht die Ausbildung zum Lackierassistent. zvg Kanton Zug

  • Ende April 2017 lag die Erwerbsquote der vorläufig Aufgenommenen im Kanton Zug bei 37,3 Prozent. Der Durchschnitt der Kantone liegt bei 29,4 Prozent.
  • Bei anerkannten Flüchtlingen, welche bereits fünf Jahre im Kanton Zug sind, beträgt die Erwerbsquote 51,4 Prozent. Der CH-Durchschnitt liegt bei 28,3 Prozent.
  • Zug will in Zukunft die Zusammenarbeit mit Wirtschaft, Gewerbe und Institutionen intensivieren
  • Deutschkurse, praxisbezogenes Arbeiten und Abklärung von Kompetenzen der Asylsuchenden sind für den Kanton Zug entscheidend
  • Nicht verschweigen will die Zuger Regierung, dass es immer Flüchtlingen geben wird, welche nie wirtschaftlich unabhängig sein werden. Die Sozialhilfe werde in Zukunft mehr belastet