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Legende: Video Gewinner und Verlierer zur «grünen Welle» im Kanton Luzern abspielen. Laufzeit 03:29 Minuten.
Aus News-Clip vom 31.03.2019.
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Kantonale Wahlen Die grüne Welle erfasst auch Luzern

  • Bei den kantonalen Wahlen Luzern haben die Ökoparteien 11 Sitze hinzugewonnen. Die SP hat ebenfalls Grund zur Freude.
  • Grosse Verliererin ist die SVP. Doch auch CVP und FDP geben Sitze ab.
  • Allerdings dominieren die Bürgerlichen den Luzerner Kantonsrat weiterhin.

Die Grünen und die GLP haben weit mehr als jene drei Sitze wieder zurückerobert, die sie bei den letzten Wahlen verloren hatten. Sie dürfen im neuen Kantonsparlament 14 und 8 Vertreter stellen. Eines der grünen Mandate haben die Jungen Grünen ergattert, die Grünen gewinnen 7, die GLP 3 Sitze dazu.

Grünen-Präsident Maurus Frey wollte das gute Abschneiden nicht alleine auf die Klima-Debatte abstellen. Die Grüne Kleinstfraktion habe in der Vergangenheit gute Arbeit geleistet, insbesondere auch bei sozialen Themen.

Das Volk habe die Verhärtung der letzten vier Jahre satt, neu dürften allenfalls gar linke Sperrminoritäten möglich sein. Dass die Grünen in Luzern anteilsmässig stärker zugelegt haben als die Partei vergangene Woche im Kanton Zürich, führte er auf die «Arroganz der bürgerlichen Allianz» zurück.

Auch die SP hat im nach wie vor bürgerlich dominierten Parlament wieder Boden gut gemacht. Sie kommt neu auf 19 Sitze, das sind 3 mehr als bisher.

Legende:
Sitzverteilung im Luzerner Kantonsrat 2019 Das Parlament zählt 120 Sitze. Kanton Luzern

Erfolg für die Frauen

Als grosse Verliererin steht die SVP da. Sie büsste 7 Sitze ein und kommt noch auf 22 Mandate im 120-köpfigen Parlament. Damit ist sie gleichauf mit der FDP, die 3 Mandate einbüsste. Ebenfalls Federn lassen musste die CVP, die von 38 auf 34 Sitze geschröpft wurde.

Der Frauenanteil erhöhte sich von 29,2 auf 34,5 Prozent. Das Durchschnittsalter verharrt bei 49 Jahren. Die Stimmbeteiligung erholte sich und lag bei 41,5 Prozent, nachdem sie bei den letzten Wahlen auf 39 Prozent abgerutscht war. Zugenommen hat sie vor allem in der Stadt und Agglomeration Luzern. Auch dieses Mal war die Beteiligung in Dierikon (24,7 Prozent) am tiefsten und in Flühli (62,6 Prozent) am höchsten.

Legende: Video Politologe Hermann: «Trend von Zürich bestätigt sich» abspielen. Laufzeit 01:49 Minuten.
Aus News-Clip vom 31.03.2019.

Bei den Luzerner Regierungsratswahlen konnten drei der insgesamt fünf Sitze im ersten Wahlgang besetzt werden: Bestätigt wurden die beiden bisherigen CVP-Regierungsräte Guido Graf und Reto Wyss. Der neu kandidierende Fabian Peter (FDP) konnte auf Anhieb den frei werdenden Sitz der FDP verteidigen.

Unter dem absoluten Mehr blieben sowohl SVP-Regierungsrat Paul Winiker wie auch der bürgerlich-parteilose Regierungsrat Marcel Schwerzmann: Sie wurden von den Kandidaten der Grünen und der SP geschlagen. Am 19. Mai kommt es zum zweiten Wahlgang.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Es geht um effektive Einsicht zur aktiven Umsicht zur Erhalltung der "Levensgrundlage" der Bevölkerung! Da ist jeder Mensch mit seinem Konsum-Verhalten gefordert! Vor allem aber auch die seit vielen Jahren das lebensnotwendige "Ökosystem verantwortungslos vergiftenden - zerstörenden: Industrien - industrialisierte Chemie-Landwirtschaft - Verkehrs- und Bau-Politiik!
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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Das ist keine "grüne Welle", sondern die Einsicht vieler Schweizer BürgerInnen, dass sie und auch die ganze Schweizer Wirtschaft - Landwirtschaft - Industrien, dringend aktiv gegen die weitere Vergiftung- Zerstörung der "Lebensgrundlage" der Bevölkerung vorgehen müssen! Für eine lebensfähige Zukunft der Menschen!
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  • Kommentar von Kari Raeschter  (K. Raeschter)
    Mag sein, dass die Grünen die Okölogischen Themen gut vertreten. Aber leider gibt es nicht nur die Klima-Themen, sondern auch zu hohen Mieten, die Sozialausgaben, hohe Zuwanderung, usw., welche immer mehr Abgaben von der arbeitenden Bevölkerung abverlangen. Diese Themen müssen auch angegangen werden. Die Schweiz ist jetzt schon eines der dichtest bewohnten Ländern in Europa. Die Ressourcen-Beanspruchung nimmt mit jeder Zuwanderungswelle zu. Ist dieses Thema bei Grün auch angekommen?
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