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Kantonsrat Zug entscheidet Kein Stimm- und Wahlrecht für Ausländer auf Gemeindeebene

Ausländerinnen und Ausländer, die in einer Zuger Gemeinde wohnen, können auch in Zukunft nicht politisch mitbestimmen. Der Kantonsrat hat einen Antrag der SP mit 55 zu 18 Stimmen abgelehnt.

Die SP forderte bei der Teilrevision des Wahl- und Abstimmungsgesetzes, dass die Gemeinden selber entscheiden dürfen, ob sie Ausländerinnen und Ausländern die politische Mitsprache auf Gemeindeebene erteilen wollen. Die Kantonsverfassung wäre mit einer entsprechenden «Kann»-Formulierung ergänzt worden.

Ausser SP und ALG fand das jedoch keine Partei eine gute Idee. Die bürgerliche Mehrheit des Rats war der Meinung, dass der Schweizer Pass immer noch Voraussetzung sei, um mitbestimmen zu können. Ebenfalls keine Chance hatte die SP mit ihrem Antrag, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene auch 16-Jährigen zu gewähren.

Abstimmungshilfe für Junge

Mehr Unterstützung erfuhr hingegen eine Abstimmungshilfe für Jungwählerinnen und Jungwähler, die jeweils mit dem Wahl- und Abstimmungscouvert verschickt werden soll.

Nicht einig war sich der Rat in der zweiten Lesung nur, bis zu welchem Alter ein Jungwähler diese Unterstützung braucht: 20 oder 25 Jahre. Mit 42 zu 31 Stimmen entschied das Parlament schliesslich, dass die Erklärungen bis zum 25. Altersjahr versendet werden sollen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Seit Jahren wollen die links/grünen Parteien die Einbürgerungskriterien abschwächen und "Papterschweizer" machen. Die gleichen politischen Kreise versuchen auch seit Jahren immer wieder mit ihren aussichtslosen Vorstössen sogar das "Ausländer-Stimm- und Wahlrecht" einzuführen! Nun hat auch der Zuger Kantonsrat mit 55 gegen 18 Stimmen diese unschweizerische Dauer-Zwängerei klar abgelehnt! Es wird mit Sicherheit weiter versucht, mit diesem Ausländerstimmrecht linke Wähler(innen) zu rekrutieren!
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