Kantonsspital Obwalden will eigenständig bleiben

Die Klinik in Sarnen möchte zwar die Zusammenarbeit mit den Spitälern in Luzern und Stans fortführen. Eine engere Einbindung in das Zusammenarbeitsprojekt Lunis oder gar eine Fusion ist aber kein Thema.

Ein Sanitäter steht an einer Empfangstheke mit der Aufschrift Notfall.

Bildlegende: Das Kantonsspital Obwalden will eigenständig bleiben: Blick in die Notfallstation in Sarnen. Keystone

Dabei wäre das Spital in Sarnen durchaus willkommen: «Das Kantonsspital Obwalden ist eingeladen, die Zukunft gemeinsam mit den Lunis-Spitälern zu gestalten», sagt Lunis-Spitalratspräsident Beat Villiger. Die enge Zusammenarbeit von Luzern und Stans in einer Spitalregion sei ein Erfolg.

In Obwalden aber winkt man ab. Das Kantonsspital habe eben erst seine Strategie bis ins Jahr 2017 verabschiedet: «Sie hält klar fest, dass wir ein eigenständiges Spital bleiben, wenn auch mit einer hohen Kooperation», sagt Stefan Würsch, Präsident der Aufsichtskommission.

Diese Zusammenarbeit mit Luzern und Stans, beispielsweise in der Informatik oder in medizinischen Spezialgebieten, habe sich bewährt und soll fortgesetzt werden. Auch die Obwaldner Bevölkerung stehe hinter der Strategie, wie das Ja zum neuen Bettentrakt gezeigt habe.