Kardinal Kurt Koch: Papst wählen ja, Papst werden eher nein

Die Chancen des Luzerner Kardinals Kurt Koch, der nächste Papst zu werden, sind eher klein. Nach einem deutschen und einem polnischen Papst dürfte entweder ein Italiener oder dann ein Nicht-Europäer zum Zug kommen.

Kurt Koch an der Pressekonferenz

Bildlegende: Kardinal Kurt Koch Der Luzerner Kardinal wird bei der nächsten Papstwahl mitentscheiden können. Keystone

Kaum ist der überraschende Rücktritt von Papst Benedikt XVI bekannt geworden, wird auch schon über seine Nachfolge spekuliert. Auch ein Kirchenmann mit Luzerner Wurzeln, der Kardinal und ehemalige Bischof des Bistums Basel, Kurt Koch, könnte theoretisch zum Papst gewählt werden.

Seine Chancen, das nächste Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche zu werden, sind jedoch eher klein, so die Einschätzung der SRF Religionsredaktorin Antonia Moser:«Nach zwei Europäern dürfte wohl ein Nicht-Europäer zum Zuge kommen. Oder dann ein Italiener, denn die meisten Päpste europäischer Abstammung kamen aus Italien.»