Katastrophenübung der Armee in der Zentralschweiz und im Tessin

500 Mitglieder der Schweizer Armee rückten gestern zu einem Grosseinsatz aus. Bei der Übung mussten gleich mehrere Katastrophen gleichzeitig bekämpft werden: Ein Waldbrand im Tessin, ein Erdrutsch in Schwyz, eine Überschwemmung in Uri und ein Flugzeugabsturz in Zug.

Ein Armee Lastwagen und ein Bagger bei Aufräumarbeiten nach einem Unwetter.

Bildlegende: Bei einer Naturkatastrophe kann die Schweizer Armee zum Einsatz kommen. ZVG

Wenn plötzlich mehrere ausserordentliche Katastrophen geschehen, kommt die Armee zum Einsatz. So zum Beispiel, wenn im Tessin zwei Waldbrände toben, ein Chemieunfall passiert, ein Erdrutsch und eine Überschwemmung im Raum Altdorf und Schwyz eintreten, sowie ein Flugzeug in Zug abstürzt. Dieses Szenario war die Ausgangslage der gestrigen Katastrophenübung der Schweizer Armee.

Bei so vielen ausserordentlichen Ereignissen ist vor allem die Kommuikation und die Logistik besonderes gefordert. Im Einsatz sind Truppen, welche ihr Kommando in Altdorf haben. Sie gehören der Territorialregion 3 an, welche verschiedentlich bei Ernstfällen in der Zentralschweiz im Einsatz waren. So mussten sie im Raum Einsiedeln nach starken Niederschlägen eine Notbrücke bauen oder sie halfen im Jahr 2005 bei den Aufräumarbeiten nach dem Unwetter in Arth.