Kein Weg zu weit für Olympia

Der Sieger des ersten Kanu-Marathons in Buochs, Fabio Wyss, will sich für die Olympischen Spiele in Rio 2016 qualifizieren und schliesst sich darum über die Wintermonate dem australischen Nationalteam an.

Mann im Kajak

Bildlegende: Einsame Spitze: Fabio Wyss auf dem Weg zum Sieg am Kanu-Marathon. zvg

Am ersten Kanu-Marathon in Buochs, am vergangenen Wochenende, schloss Fabio Wyss im Kajak Einer seine Rennsaison mit einem Sieg ab. Für die Marathon-Distanz von 42 km benötigte der Nidwaldner Lokalmatador 3 Stunden 26 Minuten. «Das Tempo war zu Beginn recht hoch», bilanzierte Fabio Wyss, dem Erfahrungswerte über diese lange Distanz bislang fehlten, «ich musste den Puls herunterbringen und mein Rennen fahren, was mir schliesslich auch recht gut gelungen ist.»

Die Strecke führte bei perfekten Bedingungen und spiegelglattem Vierwaldstättersee zuerst um das Buochser Seebecken und später auf der anderen Seeseite an Gersau vorbei nach Brunnen. Dort setzten die Kanuten erneut über nach Treib und paddelten retour nach Buochs.

Trainingsaufenthalt in Australien für zusätzlichen Schub

Der 26-jährige Fabio Wyss steckt mitten in den Vorbereitungen, um sich seinen Traum von einer Olympia-Teilnahme zu verwirklichen. Mit seinem 13. Rang an der diesjährigen WM verpasste er den angestrebten Quotenplatz nur knapp.

«Mitte Mai werden an einem Wettkampf in Duisburg die letzten zwei Plätze für Europa vergeben.» Fortschritte und zusätzlichen Schub erhofft sich Fabio Wyss nun mit einem Trainingsaufenthalt in Australien. «Im November schliesse ich mich der australischen Nationalmannschaft an», so der Nidwaldner. In Australien werde er auch verschiedene Wettkämpfe bestreiten.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr