Keine Probleme mit illegalen Hütten

Nachträgliche Baugesuche für Ferienhäuser oder Hütten am Pilatus sind in den Gemeinden Horw und Hergiswil kein Thema. Die Gebiete seien in den Händen von Korporationen, die es sehr genau nähmen mit Umnutzungen.

Holzhütte im Wald am Fusse des Pilatus

Bildlegende: Für 150 Ferienhäuser und Hütten auf Krienser Boden müssen nachträglich Baugesuche eingereicht werden. zvg

In Horw wie auch in Hergiswil ist das Problem der Gemeinde Kriens bekannt: Am Fusse des Pilatus stehen viele Ferienhäuser oder Hütten ausserhalb der Bauzone. Nach einem Entscheid des Bundesgerichts muss die Gemeinde Kriens nun von 150 Besitzern nachträglich ein Baugesuch einfordern.

«Auf unserem Boden gibt es nur sehr wenige Waldhütten. Ausserdem ist der grösste Teil des Gebietes in den Händen von Korporationen, die sehr genau hinschauen, wie eine Hütte genutzt wird», sagt die zuständige Gemeinderätin von Horw, Manuela Bernasconi.

Ähnlich ist die Situation in Hergiswil. «Es gibt nur eine Hand voll Hütten. Nidwalden hat mit möglichen illegalen Bauten kein Problem», erklärt der Nidwaldner Baudirektor Hans Wicki auf Anfrage.