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Zentralschweiz Keine Zweitwohnungssteuer in Zentralschweizer Tourismusorten

Die Bündner Gemeinde Silvaplana darf ihre Sondersteuer für Zweitwohnungsbesitzer, die ihre Wohnung nicht weitervermieten, auch künftig einziehen. So urteilt das Bundesgericht. In der Zentralschweiz wird das Problem der kalten Betten anders angepackt.

Ferienappartementhäuser auf der Melchsee-Frutt mit geschlossenen Läden
Legende: Leere Ferienwohnungen auf der Melchsee-Frutt. Keystone

Im Flühli-Sörenberg wurde vor längerer Zeit über eine Zweitwohnungssteuer diskutiert. Damals ging es aber nicht um leere Betten, sondern um die Sanierung der leeren Gemeindekasse. Eingeführt wurde die Sondersteuer allerdings nie.

In Weggis, Andermatt und Engelberg setzt man auf eine Tourismusabgabe. Pro Wohnung wird ein Pauschalbetrag erhoben, der sich entweder auf die Anzahl Zimmer oder aber auf die Quadratmeterzahl der Wohnfläche bezieht. Mit dieser Abgabe sollen die Zweitwohnungsbesitzer dazu animiert werden, ihre Wohnung zu vermieten, wenn sie sie nicht selber nutzen.

Zunahme der Vermietungen in Andermatt

In Andermatt hat man schon Erfahrung damit. «Wir haben in den letzten Jahren eine Zunahme der Vermietungen von Ferienwohnungen verbuchen können», sagt der Andermatter Gemeindepräsident Roger Nager gegenüber von Radio SRF. «Allerdings ist unklar, ob es wegen der Tourismusabgabe so läuft, oder ob es ein Nebeneffekt des neuen Tourismusresorts ist».

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