Kiebitz-Kolonien in Schwyzer Naturschutzgebieten erholen sich

Die Schwyzer Naturschutzgebiete zählen zu den landesweit wichtigsten Brutgebieten für den Kiebitz. Noch vor wenigen Jahren waren die Bestände vom Aussterben bedroht. Bis sich die Kiebitz-Kolonien im Nuoler Ried und im Frauenwinkel aber vollständig erholt haben, braucht es noch einige Zeit.

Ein Kiebitz mit einem Jungen.

Bildlegende: Seit drei Jahren gibt es ein Schutzprojekt für die Kiebitze im Kanton Schwyz. zvg

Noch vor wenigen Jahren drohte der Bodenbrüter im Kanton Schwyz auszusterben. Gründe dafür waren die Intensivierungen in der Landwirtschaft, der Rückgang von geeigneten Brutflächen, sowie das zunehmende Erholungsbedürfnis des Menschen in der Natur.

Die Stiftung Frauenwinkel lancierte 2013 ein Förderungsprojekt in Zusammenarbeit mit Landwirten. Diese passten teils ihre Mäh- und Düngereinsätze den Bodenbrütern an. Zudem schützten sie Vogelnester mittels Zäunen vor nachtaktiven Raubtieren und liessen auf ihren Parzellen Altgrasstreifen als Versteckmöglichkeiten für die Kiebitze stehen.