Kloster Baldegg nimmt Asylsuchende auf

Die Schwestern des Klosters Baldegg helfen der Gemeinde Hochdorf bei der Unterbringung von Asylsuchenden. Dank der 15-25 Plätze, die das Kloster in seinem Gästehaus anbietet, kann Hochdorf die Vorgaben des Kantons Luzern erfüllen.

Gästehaus des Klosters Baldegg

Bildlegende: Das Gästehaus unterhalb des Klosters Baldegg wird schon bald Asylsuchende beherbergen. zvg

«Unsere Gemeinschaft setzt sich seit ihrer Gründung dafür ein, bei der Bewältigung aktueller Problem zu helfen», so begründet Schwester Zita Estermann, die Generaloberin des Klosters Baldegg, das Engagement des Klosters.

Ab Ende Jahr werden im Gästehaus rund 20 Asylsuchende wohnen. Betreut werden sie von der Caritas. Sie wird das Gästehaus mieten. Für die neue Nutzung brauche es nur ganz kleine bauliche Massnahmen, heisst es beim Kloster.

In einem ersten Schritt werden vor allem junge Männer aus Syrien und Eritrea untergebracht. Wie lange das Gästehaus als Asylunterkunft genutzt wird, sei noch unklar.