Komax zwar Top bei Kabeln, aber mit Stellenabbau bei Medtech

Mehr Umsatz und höherer Gewinn: Der Maschinenhersteller spricht von einem sehr erfolgreichen 2014. Im laufenden Jahr aber muss Komax Stellen abbauen. Der Grund: Während die Sparte Kabel gute Zahlen lieferte, harzte es im Bereich Medtech.

Eine Maschine zur Herstellung von Inhalatoren.

Bildlegende: Im Bereich Medtech stellt Komax Maschinen zur Fertigung medizinischer Produkte her. zvg

Insgesamt verzeichnete der Komax-Konzern 2014 ein Umsatzwachstum um 12,2 Prozent auf 363,3 Millionen Franken. Der Gewinn stieg um 10,4 Prozent auf 27,7 Millionen Franken.

In der Sparte Wire, die Geräte zur Konfektionierung von Kabeln herstellt, seien die Vorjahresergebnisse erneut übertroffen worden. Anders im Bereich Medtech, wo Maschinen zur Fertigung von medizinischen Produkten hergestellt werden: Während der Absatz in Nordamerika offenbar gut war, litt der Schweizer Standort an der zurückhaltenden Nachfrage auf dem europäischen Markt.

Stellenabbau in La Chaux-de-Fonds

Die nicht ausgelasteten Kapazitäten in La Chaux-de-Fonds drückten vergangenes Jahr auch auf die Profitabilität. Dies führt nun zu dem letzte Woche angekündigten Stellenabbau am Standort im Neuenburger Jura: 40 von 150 Stellen verschwinden.

Für 2015 rechnet Komax nach eigenen Angaben wieder mit einem guten Ergebnis, wobei durch die Währungsumrechnung Wachstum und Profitabilität geschmälert werden dürften.