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Zentralschweiz Krankenkassenprämien belasten Einkommensschwache im Kanton Luzern

Eine neue Studie von Lustat Statistik Luzern kommt zum Schluss, dass der grösste Teil der Luzerner Haushalte zum Mittelstand gehört. Sie erzielten ein mittleres Einkommen von 89'000 Franken. Bei den einkommensschwachen Haushalten belastet vor allem die Krankenkassenprämie das Budget.

Münz in einem geöffneten Portemonnaie
Legende: 3,7 Prozent der Luzerner Bevölkerung müssen jeden Franken zwei Mal umdrehen. Keystone

Lustat Statistik Luzern hat den Wohlstand und die Armut im Kanton Luzern untersucht. Die Studie zeigt: In den letzten 30 Jahren konnten alle Einkommensklassen von einem Einkommenswachstum profitieren.

Wie schon 1983 gehörten 2011 - die Daten für die Studie stammen aus diesem Jahr - rund 60 Prozent aller Erwerbshaushalte dem sogenannten Mittelstand an. Dieser ist jedoch breit gefasst. Haushalte, welche 70 Prozent des Medianwert erreichen gehören genauso dazu wie jene, die rund 150 Prozent davon verdienen. Geschrumpft ist in den letzten 30 Jahren der Anteil der einkommensschwachen Haushalte.

Die Studie zeigt weiter, dass das Erwerbseinkommen im Kanton Luzern mit zunehmendem Alter ansteigt. Im Jahrzehnt vor dem Pensionsalter erreicht es seinen Höchstwert. Danach schwäche sich seine Bedeutung ab und werde im Pensionsalter oft ganz durch die Altersrente abgelöst, heisst es.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Tom Duran, Basel
    AHV/IV will man zusammenlegen um effizienter und kostengünstiger zu sein. Bei der Krankenkasse sagen die Politiker aber genau das Gegenteil. Dabei liegt es auf der Hand: dutzende Kassen haben einen höheren Verwaltungsaufwand und höhere Kosten als EINE Kasse! Und konkurrieren können sich die Kassen nicht, da alle den selben Einkaufspreis haben: Patienten und Gesundheitskosten. Da kann man nur sparen, wenn man Patienten selektiert (nicht erlaubt) oder Leitungen streicht (passiert jedes Jahr)!
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