Kriens steht finanziell besser da als erwartet

Im Jahr 2013 ist das Krienser Defizit kleiner ausgefallen als budgetiert. Bei einem Gesamtaufwand von rund 157 Millionen Franken weist die Luzerner Vorortsgemeinde einen Fehlbetrag von 1,8 Millionen Franken aus.

Eine Luftaufnahmen von Kriens.

Bildlegende: Die Gemeinde Kriens schreibt weniger rote Zahlen als befürchtet. Keystone

Wie die Gemeinde mitteilte, hat sich der Rechnungsabschluss im Verlauf des Jahres verbessert. Noch im Herbst war Kriens gar davon ausgegangen, dass das Defizit grösser ausfallen dürfte als veranschlagt.

Entlastet wurde die Rechnung unter anderem, weil bei den Schulen weniger Lohnkosten anfielen, weil die Heime finanziell besser abschlossen als budgetiert und weil für die Pensionskasse keine Sanierungsbeiträge mehr bezahlt werden mussten. Mehreinnahmen gab es bei den Nach-, den Straf- sowie den Erbschaftssteuern.

Allerdings gab es in einzelnen Beriechen auch Verschlechterungen. So musste Kriens mehr Geld als erwartet für die Fürsorge und die Sozialhilfe ausgeben. Die ordentlichen Steuern blieben 2,4 Millionen Franken unter Budget. Laut Finanzvorsteher Paul Winiker ist vorgesehen, dass Kriens ab 2017 wieder schwarze Zahlen schreibt.