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Krienser Gross-Überbauung Die ersten 50 Mietverträge im Schweighof sind unterschrieben

Legende: Audio «Der Schweighof muss als Wohngebiet erst bekannt gemacht werden.» abspielen.
2:41 min, aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 16.02.2018.

Im Schweighof in Luzern-Süd (auf Gemeindeboden Kriens) entsteht bis 2024 ein neues, urbanes Quartier – zwischen der Autobahn A2 und der S-Bahn Station Mattenhof. Geplant sind 17 Wohnhäuser und vier Gebäude für Industrie und Gewerbe. In einer ersten Etappe werden bis im kommenden April die ersten 200 Mietwohnungen und Gewerberäume bezugsbereit.

Wohnen im Industriequartier

Davon seien 50 Mitverträge unter Dach und Fach – ein respektabler Wert, sagt Guido Cavelti, Projektkoordinator Schweighof: «Respektabel deshalb, weil der Schweighof bis jetzt nicht als Ort zum Wohnen bekannt ist. Das Gebiet wurde bisher praktisch ausschliesslich landwirtschaftlich oder gewerblich genutzt.»

Nun gehe es darum, einen neuen Markt aufzubauen. Zugute komme ihnen jedoch, dass Mietobjekte an zentraler Lage in der Agglomeration von Luzern begehrt seien.

Erst bauen, dann vermieten

Bei den Gewerberäumen sieht die Situation dagegen ganz anders aus. Solche gibt es im Raum Luzern-Süd bereits genug. «Auf dem Schweighof haben wir unterschiedliche Investoren mit unterschiedlichen Vorgehensweisen. Die einen bauen erst dann, wenn sie die Büroräume oder Gewerbehallen vermietet haben. Die anderen bauen zuerst und suchen erst dann Mieter für ihre Objekte. Nach dem aktuellen Stand läuft es den Investoren, die zuerst bauen und dann vermieten besser. Sie haben im Moment keine verfügbaren Flächen mehr frei.»

Das Projekt Schweighof rechnet bis 2024 mit rund 600 Mietwohnungen für zirka 1800 Personen. Zusätzlich sollen unternehmerische Ansiedlungen Platz schaffen für bis zu 1500 Arbeitsplätze. Das gesamte Investitionsvolumen der verschiedenen Investoren beträgt 500 Millionen Franken.