Kühne+Nagel macht weniger Umsatz

Der Logistikkonzern Kühne+Nagel mit Sitz im schwyzerischen Schindellegi beförderte in der ersten Jahreshälfte mehr Fracht. Trotzdem sank der Nettoumsatz. Dies vor allem wegen der Wechselkurse.

Der Hauptsitz von Kühne+Nagel in Schindellegi.

Bildlegende: Am Konzernsitz in Schindellegi ist die Führung zufrieden mit dem ersten Halbjahr 2014. Keystone

Der Reingewinn verbesserte sich im ersten Halbjahr 2014 um 8,3 Prozent auf 313 Millionen Franken. Währungsbereinigt stieg letzterer sogar um 12,8 Prozent. Dank einem wirksamen Kostenmanagement habe man das Ergebnis trotz des starken Frankens gesteigert, hiess es bei Kühne+Nagel.

Mehr Waren transportieren konnte der Logistikkonzern in allen Geschäftsbereichen. In der Seefracht, dem grössten Geschäftsbereich, sei man mit einem Anstieg des Frachtvolumens um über 8 Prozent doppelt so schnell wie der Markt gewachsen. Der starke Dollar zog das Betriebsergebnis in diesem Bereich aber um fast 5 Prozent nach unten.

Der Nettoumsatz belief sich auf 8,50 Milliarden Franken und lag damit 50 Millionen Franken unter dem Vorjahreswert. Rückläufig war auch der Rohertrag des Konzerns, der mit 3,11 Milliarden Franken aber nur knapp unter dem Wert des ersten Halbjahres 2013 zu liegen kam, wie das Unternehmen weiter mitteilte.