Lachen soll vom Durchgangsverkehr entlastet werden

Mit einer Umfahrung soll das Dorfzentrum der Gemeinde Lachen vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Der Schwyzer Regierungsrat unterbreitet dem Kantonsrat ein entsprechendes Projekt für 33,5 Mio. Franken. Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2015 geplant.

Luftbild des Dorfkerns von Lachen

Bildlegende: Rund 12`000 Fahrzeuge fahren täglich durch die engen Gassen des Dorfkerns von Lachen. Keystone

«Heute schlängeln sich täglich rund 12`000 Fahrzeuge im Einbahnverkehr durch die engen und teilweise unübersichtlichen Gassen des Zentrums von Lachen - mit negativen Auswirkungen auf den Verkehrsfluss, die Sicherheit und die Lebensqualität», sagt der Schwyzer Baudirektor Othmar Reichmuth.

Der Kanton Schwyz und die Gemeinde Lachen wollen deshalb gemeinsam das Projekt Umfahrung Lachen realisieren. Das Umfahrungsprojekt besteht aus einem 985 Meter langen Ast West (Bauherrschaft Kanton Schwyz), einem 680 Meter langen Ast Ost und der Erneuerung des Bahnhofplatzes (Bauherrschaft Gemeinde Lachen) sowie dem Abbruch des bestehenden Bahnhofes mit anschliessendem Neubau (Bauherrschaft SBB).

Der Kredit für das Umfahrungsprojekt des Kantons und der Gemeinde beläuft sich auf 33,5 Mio. Franken. Rund die Hälfte steuert die Gemeinde Lachen bei. Der Bund hat ebenfalls einen Beitrag von 40 Prozent an die Gesamtkosten der Kernentlastung in Aussicht gestellt, womit sich die Belastung des Kantons auf rund 11 Millionen Franken verringern würde. Kann 2015 wie vorgesehen mit dem Bau begonnen werden, könnte die neue Umfahrung 2018 in Betrieb genommen werden.