Lage auf dem italienischen Markt stösst Emmi sauer auf

Emmi, der grösste Schweizer Milchverarbeiter, konnte im ersten Halbjahr 2014 beim Umsatz zulegen. Beim Reingewinn musste Emmi jedoch heftige Einbussen verkraften. Grund dafür sind Wertberichtigungen bei der italienischen Trentinalatte.

Angestellte von Emmi füllen Jogurt ab bei einer Produktionsserie im Produktionszentrum in Emmen.

Bildlegende: Angestellte von Emmi füllen Jogurt ab bei einer Produktionsserie im Produktionszentrum in Emmen. Keystone

Die Lage auf dem italienischen Jogurtmarkt sei unbefriedigend, schreibt Emmi in einer Mitteilung. Korrekturen seien daher unumgänglich gewesen. Eine Wertberichtigung in der Höhe von 38,5 Millionen Franken sei nötig gewesen. Der Reingewinn liegt darum um 76,1 Prozent tiefer bei 9,8 Millionen Franken.

Gut liefen die Geschäfte dagegen in der Schweiz, in den USA, in Chile, Spanien und Tunesien. Der Umsatz wuchs insgesamt um 3,7 Prozent auf rund 1,624 Milliarden Franken.

Emmi geht für das gesamte Jahr 2014 davon aus, dass sich die Marktsituation nicht wesentlich verändern wird. Der Milchverarbeiter rechnet damit, dass die Umsatzprognosen eintreffen werden. Der Umsatz werde sich Ende Jahr wohl um drei bis vier Prozent steigern im Vergleich zu 2013.