Stellenabbau in Zug Landis+Gyr streicht bis zu 60 Jobs

Landis+Gyr baut am Hauptsitz in Zug bis zu 60 Stellen ab. Im Gegenzug entstehen in Prag und Nürnberg neue Center.

Produktionshalle mit Mitarbeiterinnen

Bildlegende: In Zug werden unter anderem Industrie-Stromzähler produziert. Keystone

Die Neuorganisation ist für die nächsten 12 Monate geplant. Die Sozialpartner sind informiert. Für Mitarbeiter, die betroffen sind, besteht ein Sozialplan. Landis+Gyr schreibt, es sei eine Fortsetzung der Organisationsstraffung und Fokussierung auf die Kernkompetenzen. Am Hauptsitz in Zug sind bis zu 60 Stellen betroffen.

Konzernsitz und Forschung bleiben in der Stadt Zug

Nach der Verlagerung verbleiben in Zug noch 270 Stellen. Der globale Konzernsitz, der Hauptsitz der Region EMEA (Europa, Afrika, Mittlerer Osten) sowie eine wichtige Forschungsabteilung werden auch in Zukunft in Zug sein, sagt der Sprecher von Landis+Gyr gegenüber Radio SRF.

Als Grund für die Job-Verlagerung nennt das Management den Kostendruck.
Landis+Gyr ist die Schweizer Stromzähler-Tochter des angeschlagenen japanischen Industriekonzerns Toshiba. Der Konzern sucht derzeit für seine Tochter einen Käufer.