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Stellenabbau in Zug Landis+Gyr streicht bis zu 60 Jobs

Landis+Gyr baut am Hauptsitz in Zug bis zu 60 Stellen ab. Im Gegenzug entstehen in Prag und Nürnberg neue Center.

Produktionshalle mit Mitarbeiterinnen
Legende: In Zug werden unter anderem Industrie-Stromzähler produziert. Keystone

Die Neuorganisation ist für die nächsten 12 Monate geplant. Die Sozialpartner sind informiert. Für Mitarbeiter, die betroffen sind, besteht ein Sozialplan. Landis+Gyr schreibt, es sei eine Fortsetzung der Organisationsstraffung und Fokussierung auf die Kernkompetenzen. Am Hauptsitz in Zug sind bis zu 60 Stellen betroffen.

Konzernsitz und Forschung bleiben in der Stadt Zug

Nach der Verlagerung verbleiben in Zug noch 270 Stellen. Der globale Konzernsitz, der Hauptsitz der Region EMEA (Europa, Afrika, Mittlerer Osten) sowie eine wichtige Forschungsabteilung werden auch in Zukunft in Zug sein, sagt der Sprecher von Landis+Gyr gegenüber Radio SRF.

Als Grund für die Job-Verlagerung nennt das Management den Kostendruck.
Landis+Gyr ist die Schweizer Stromzähler-Tochter des angeschlagenen japanischen Industriekonzerns Toshiba. Der Konzern sucht derzeit für seine Tochter einen Käufer.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Tim Luethi (timluethi)
    Irgendwann hat es in der Schweiz nur noch Mediziner und Therapeuten, die sich niemand mehr leisten kann und eine Sozialindustrie die keiner mehr finanzieren kann.
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  • Kommentar von D.E.K. Steiner (D.E.K. Steiner)
    Das sind eben die Folgen des totalen „Globalismus“/“Freihandels"! Wenn es so weitergeht, wird einmal die halbe Schweiz einen Sozialplan brauchen. Totaler Freihandel ist Unsinn. Selbstverständlich sollte es eine vernünftige BALANCE zwischen Freihandel und sinnvollem Protektionismus geben. Die Gobalisten versuchen uns aber einzureden, dass jeder Protektionismus negativ sei, und dass nur ein völlig ungebremster Freihandel das einzig richtige sei.
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  • Kommentar von Daniel Seiler (D. Seiler)
    Auch hier ist es wieder auffallend ruhig von den MEI Befürwortern, USR Ablehnern und Economiesuisse-Kritikern. Sind alle an der Schweiz-Schrumpf-Party? Unser Hauptproblem in der CH ist, dass wirtschaftlich dringend notwendige Reformen von den Sozialisten konsequent verteufelt werden. Der Absturz erfolgt schneller und härter als der Aufstieg.
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