Lehrerausbildung in der Zentralschweiz beliebt

Die Studiengänge an den Pädagogischen Hochschulen in Luzern und in Goldau sind so gefragt wie noch nie. In Luzern beginnen im September 630 Studenten das Lehrerstudium, in Goldau haben sich 100 angemeldet. Dies ist an beiden Orten neuer Rekord.

Studierende im Hörsaal der Pädagogischen Hochschule Schwyz in Goldau

Bildlegende: Die Studiengänge der PH Schwyz sind ausgebucht - nun werden Wartelisten geführt. Keystone

Die Pädagogische Hochschule Luzern bildet so viele Lehrerinnen und Lehrer aus wie noch nie. Für das kommende Studienjahr 2013/14 haben sich 630 Personen angemeldet, das sind 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Den grössten Zuwachs meldet die PH Luzern beim Studiengang für Kindergarten und Unterstufe.

Auch an der PH Schwyz in Goldau sind die Studienplätze belegt. Für die Bachelorstudiengänge Kindergarten/Unterstufe und Primarstufe haben sich 100 Frauen und Männer eingeschrieben. Im Studienjahr 2013/2014 werden knapp 300 Studierende ihre Ausbildung in Goldau absolvieren. Gegenüber dem letzten Jahr entspricht dies einem Wachstum von rund 20 Prozent, teilt die PH Schwyz mit.

Kapazitätsgrenzen erreicht

«Die aktuelle Entwicklung ist zwar erfreulich, sie stellt uns allerdings vor neue Herausforderungen. Die PH Schwyz in Goldau ist auf höchstens 250 Studierende ausgerichtet», sagt Silvio Herzog, Rektor der Schwyzer Hochschule. «Sollte sich im nächsten Jahr die Nachfrage weiterhin auf diesem Niveau halten, stehen wir vor grundsätzlichen Fragen», erklärt Herzog weiter. Nun wird sich der Hochschulrat in den nächsten Monaten damit auseinandersetzen müssen, in welche Richtung sich die PHSZ entwickeln soll.