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Lehrerinnen- und Lehrertag Luzerner Tagung zum Thema Sparen und Umstrukturierungen

Rund 500 Lehrpersonen aus dem ganzen Kanton nahmen an der Tagung in Sursee teil.

Podiumsgespräch mit sechs Teilnehmern und einem Moderator
Legende: Podiums-Diskussion mit Kantonsrätinnen und Kantonsräten zum Thema Sparen. SRF

Am Lehrerinnen- und Lehrertag in der Stadthalle Sursee diskutierten Politikerinnen und Politker aus dem Kantonsrat über die Luzerner Bildungspolitik. Alle sechs Podiumsteilnehmer gehören der Bildungskommission des Kantonsrates an.

Bekannte Positionen der Politiker

Neben viel Allgemeinplätzen und bekannten Positionen bekräftigten alle Parteien, wie wichtig ihnen die Bildung sei. Trotzdem waren sich vor allem die bürgerlichen Politiker einig, dass der saure Apfel noch nicht gegessen sei und dass es zu weiteren Einsparungen bei der Bildung kommen werde, so die Vertreterin der CVP, Priska Wismer. Auch die SVP sieht noch Sparpotenzial, vor allem bei der Schulstruktur. Zum Beispiel könne bei externen Fachleuten gespart werden.

Bei den Linken tönte es logischerweise ganz anders. Helene Meyer-Jenni (SP) und Ali R. Celik (Grüne) kritisierten die Steuerstrategie der Luzerner Regierung. Ihr Standpunkt ist klar: Es sei genug gespart worden, jetzt müsse auf der Einnahmenseite geschraubt werden.

Was meinen die Lehrerinnen und Lehrer dazu?

Der Druck auf die Lehrkräfte sei in den letzten Jahren gewachsen und er wachse weiter. Die Perspektivlosigkeit und die Ratlosigkeit der Politik mache keinen Mut, sagte ein Lehrer dazu.

Man merke, dass niemand einen Plan habe, um aus der verfahrenen Situation herauszukommen. Ein Lehrer meinte auch, trotz allem Negativen liebe er seinen Beruf und würde ihn auf keinen Fall aufgeben.

Die Präsidentin des Lehrerinnen- und Lehrerverbandes, Annamarie Bürkli, zeigte sich enttäuscht über die – im Vergleich zu anderen Jahren – geringere Teilnahme der Lehrpersonen an der Tagung in Sursee. Auf Nachfrage zu den Gründen dafür, hätten viele die grosse Arbeitsbelastung genannt.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Ivo Muri (Ivo Muri)
    Ein Lehrer in Ungarn verdient 300€ im Monat. Ein Lehrer in Österreich verdient 2700€. Ein Lehrer in der Schweiz 6000€ Schweizer Handwerker sind in direkter Konkurrenz mit dem Handwerker in Ungarn. Die Aerzte in Polen waren im Hungerstreik, weil sie für 400€ pro Monat arbeiten müssen. Wir werden unmöglich so viel sparen können, um uns im internationalen Wettbewerb behaupten zu können.
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