Zum Inhalt springen

Zentralschweiz Leiter der Polizei-Sondereinheit «Luchs» erneut vor Gericht

Das Strafgericht sprach die zwei Polizisten erstinstanzlich frei. Die Opfer und ihre Anwälte akzeptierten das nicht und zogen das Urteil an das Kantonsgericht weiter.

Ein Polizist der Sondereinheit Luchs in seiner Spezialmontur.
Legende: Die Polizisten der Sondereinheit «Luchs» kommen bei Spezialaufgaben zum Zug; wie etwa bei der Verhaftungsaktion in Arth. Keystone

Inhaltlich war heute vor dem Kantonsgericht nichts Neues zu erfahren: Die Opfer des missglückten Polizeieinsatzes klagen auf Amtsmissbrauch und Freiheitsberaubung. Sie seien viel länger festgehalten worden, als nötig. Ausserdem hätten sie Augenbinden tragen müssen, was nicht zulässig sei. Ausserhalb des Gerichtssaales wollten heute weder die Opfer noch ihre Anwälte etwas zum Fall sagen.

Beat Hess, Verteidiger eines der angeschuldigten Polizisten, sagt, dass es für seinen Mandanten schwierig sei, über so viele Jahre immer wieder mit dem Fall konfrontiert zu werden. Der missglückte «Luchs»-Einsatz war im Jahr 2005.

Das Urteil des Kantonsgerichts steht noch aus: Die Richter stellen es den beiden Parteien schriftlich zu.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.