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Zentralschweiz Letzte Dampflokomotive der Brünigbahn wird fahrtüchtig gemacht

Der Verein Ballenberg-Dampfbahn will die Dampflokomotive HG 3/3 1068 wieder über den Brünig fahren lassen. Doch die historische Lokomotive hat eine aufwendige Revision nötig, da sie bei einem Brand im Depot Interlaken stark beschädigt wurde.

Eine Dampflokomotive HG 3/3 1067 auf der Fahrt.
Legende: So wie hier die Dampflokomotive HG 3/3 1067 soll künftig auch die HG 3/3 1068 wieder in Fahrt kommen. Fotoarchiv der Ballenberg-Dampfbahn

Die Dampflokomotive HG 3/3 1068 war im Jahr 1926 als letzte Dampflokomotive auf der Brünigstrecke in Betrieb genommen worden, knapp 40 Jahre später wurde sie endgültig ausrangiert.

Der Verein Ballenberg-Dampfbahn will die historische Dampfbahn nun wieder aufleben lassen. Die Revision ist nach dem Brand in Interlaken aber sehr teuer. Die Verantwortlichen rechnen mit Kosten von einer Million Franken. «Die Lokomotive muss ganz auseinander genommen werden», sagt Hans Peter Maurer vom Verein Ballenberg-Dampfbahn, «ausserdem gibt es nur wenige Spezialisten in der Schweiz, die solche Arbeiten ausführen können.»

Der Verein möchte die Lokomotive so sanieren lassen, dass sie wieder über den Brünig fahren kann - von Interlaken bis Luzern.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Nachdem die "Furka-Bergstrecke" der MGB zwischen Realp und Gletsch und die Brienzer-Rothorn-Bahn im Sommer fahrplanmässige Dampfzüge fahren lassen, wäre es angebracht, die Kräfte zu konzentrieren! Warum braucht es nun nach dem Remisenbrand in Interlaken-Ost, eine weitere teure Revision bei der ZB (Brünigbahn) einer zerstörten Dampflok? Seit Jahren spende ich oftmals pro Jahr an die BRB, um das 7.5 Km lange Gleis zu erneuern oder die Loks zu unterhalten! Irgend einmal reicht's mit der Bettelei!
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    1. Antwort von Pascal Troller, 4622 Egerkingen
      Sehr geehrter Herr Bolliger Ihr persönliches finanzielles Engagement zugunsten unserer wertvollen historischen Kulturgüter freut mich natürlich sehr. Ihre Vorbehalte gegenüber den hohen Revisionskosten sind auf den ersten Blick durchaus nachvollziehbar. Die Finanzierung und somit der Erhalt solcher Zeitzeugen wird in den nächsten Jahren jedoch massiv schwieriger werden. Wir sollten deshalb sämtliche Möglichkeiten, in welcher Form auch immer, weiterhin ausschöpfen.... Herzlichen Dank im Voraus!
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