Liftbauer Schindler geschäftet vor allem in Asien erfolgreich

Mehr Aufträge, mehr Umsatz, mehr Gewinn. Im Lift- und Rolltreppengeschäft weist Schindler 2012 ein Betriebsergebnis von über einer Milliarde Franken aus. Das Unternehmen mit Sitz in Ebikon rechnet weiterhin mit guten Geschäften. Vor allem in Asien und in Amerika will Schindler wachsen.

Jürgen Tinggren an der Pressekonferenz

Bildlegende: Schindler-CEO Jürgen Tinggren verkündete am Dienstag die guten Geschäftszahlen. Keystone

Wie Schindler am Dienstag mitteilt, stiegen die Aufträge um knapp neun Prozent und der Umsatz um 5 Prozent. Die Auftragsbücher seien auch für das laufende Jahr voll. Trotz des wirtschaftlich unsicheren Umfelds, erwartet Schindler im Bausektor weiteres Wachstum.

Das Geschäft läuft für Schindler vor allem dank Grossaufträgen in Asien. «In China beispielsweise bauen wir Fahrstühle für Hochäuser mit bis zu 25 Stockwerken. Das heisst, diese sind nicht nur höher als in Europa, sie müssen auch schneller Leute befördern», sagt Jürgen Tinggren, CEO von Schindler.

Der Schindler-Standort Ebikon sei wichtig für die Forschung und die Entwicklung. «Am Standort wird sicher nicht gerüttelt, allerdings wird er in Zukunft auch nicht gross ausgebaut», sagt Jürgen Tinggren weiter.