Lungern-Schönbüel: Konkursverfahren eingestellt

Im Konkursverfahren haben sich keine Interessenten finden lassen. Selbst für das Verfahren ist zu wenig Geld vorhanden. Soll dieses weitergehen, müssten Gläubiger bis am 9. Februar 8'000 Franken vorschiessen.

Die stillgelegte Sesselbahn auf Lungern Schönbühl.

Bildlegende: Die Pendel- und Sesselbahnen in Lungern-Schönbüel stehen seit zwei Jahren still. SRF

Im Mai 2014 wurde bei der Panoramawelt Lungern-Schönbüel das Konkursverfahren gegen das Bahnunternehmen eröffnet. Mit einem Entscheid des Obwaldner Kantonsgerichts wurde dieses nun eingestellt, wie das Obwaldner Betreibungs- und Konkursamt mitteilt.

Eine Übernahme des Bahnbetriebes durch Dritte habe sich nicht als mögliche Verwertungsart erwiesen, heisst es in der Mitteilung. Aus dem Kreis der Interessenten seien in den vergangenen Monaten keine konkreten Angebote eingetroffen.

Soll das Konkursverfahren weitergeführt werden, müssen Gläubige bis am 9. Februar erst einen Vorschuss in der Höhe von 8'000 Franken leisten. Die bisherigen Verfahrenskosten wurden aus dem Erlös eines im August 2014 durchgeführten zweitägigen Ausverkaufs des Kleininventars der Bahnen gedeckt. Für die Durchführung des ganzen Konkursverfahrens reiche der Erlös jedoch nicht aus, schreibt das Konkursamt.