Spielplan 2017/2018 Luzern soll zur Theaterstadt werden

Das Luzerner Theater will sich weiter öffnen und setzt wieder auf Kooperationen mit Publikum und Laientheater.

Das Gebäude des Luzerner Theaters an der Reuss

Bildlegende: Das Luzerner Theater eröffnet die neue Saison 2017/2018 im Herbst mit einem Totentanz. Keystone

Intendant Benedikt von Peter will auch seine zweite Spielzeit dazu nutzen, Verbindungen zu schaffen und das Theater zu öffnen. Von Peter will aus der Musikstadt Luzern eine Theaterstadt machen.

Kooperation mit Laientheater

Um dies zu erreichen, setzt von Peter auf die Beteiligung und Teilhabe. Es gibt in der neuen Saison Kooperationen mit dem Lucerne Festival, mit der Hochschule Luzern Musik, mit dem Musikzentrum Sedel oder mit dem Südpol.

Das Publikum erhält neu die Möglichkeit, Entwicklungsprozesse von Stücken mitzuerleben. «Hauskonzerte on Demand» bringen Opernsänger in die gute Stube. Jungintendanten können im Aussenspielplatz UG ein eigenes Theater organisieren. Ausserdem soll die grosse Luzerner Laientheaterszene mit dem Freiluftspektakel «Jedermann» ins Boot geholt werden.

Zwei erfolgreiche Produktionen aus der auslaufenden Spielzeit - Verdis «La traviata» und Mozarts «Zauberflöte» - sollen wieder aufgenommen werden. Eröffnet wird die Saison am 8. September mit György Ligetis musikalischer Groteske «Le Grand Macabre».