Luzern und Bund einig über Lärmschutz beim Bypass-Projekt

Beim geplanten Bau der Luzerner Autobahnumfahrung Bypass unterstützt der Regierungsrat im Einklang mit dem Bundesamt für Strassen Astra zwei von fünf Varianten zum Lärmschutz in Kriens. Eine von der Gemeinde geforderte Überdachung hingegen soll separat geprüft werden.

Visualisierung Bypass

Bildlegende: So könnte die Linienführung der Umfahrung Luzern dereinst aussehen. zvg

Zentrales Element der geplanten neuen Autobahnumfahrung sind zwei vier Kilometer lange Tunnel von Ibach LU nach Kriens. Aufgrund von Kritik der Gemeinde Kriens hatte das Bundesamt für Strassen Astra fünf Varianten für Verbesserungen des Lärmschutzes und der städtebaulichen Gestaltung vorgelegt.

Der Kanton Luzern unterstützt zwei der fünf Ideen. Diese sehen vor, das Lärmschutzbauwerk um rund 100 respektive 200 Meter zu verlängern und neu zu gestalten sowie die Grosshofbrücke neu zu bauen. Damit könnten das Gebiet Grosshof und der Eingang zu Kriens gestalterisch aufgewertet werden, heisst es in einer Mitteilung.

Die Idee des Krienser Gemeinderats, die Autobahn ab dem Tunnel Schlund Richtung Norden auf rund 700 Metern einzutunneln, hält der Kanton für prüfenswert. Allerdings will er nicht daran zahlen. Darum soll das Projekt separat und unabhängig vom Bypass-Plänen geplant werden.