Luzern und Littau bekommen eine Bau- und Zonenordnung

Für die 2010 fusionierten Gemeinden Luzern und Littau soll ab 2022 eine gemeinsame Bau- und Zonenordnung (BZO) gelten. Um die beiden heute aktuellen Planwerke zusammenzuführen, beantragt der Stadtrat beim Parlament einen Kredit von 1,8 Millionen Franken.

Gebiet Littauerboden in Luzern

Bildlegende: Die Entwicklungsmöglichkeiten im Gebiet Littauerboden sollen in der neuen BZO erarbeitet werden. Google Maps

Die heute im Stadtteil Littau geltende BZO war kurz vor der Fusion, nämlich 2009, in Kraft gesetzt worden, diejenige der Stadt Luzern gilt seit etwas mehr als einem Jahr.

Die Stadtregierung begründet die geplante BZO-Fusion der zwei unterschiedlichen Planwerke mit dem Mehraufwand beim Vollzug und Verunsicherungen bei den Planern. Bei der Zusammenführung soll die BZO Littau einer Gesamtrevision unterzogen werden. Es solle geprüft werden, wo eine Verdichtung möglich sei und wie Siedlung und Verkehr aufeinander abgestimmt werden könnten, teilte der Stadtrat mit. Auch solle erarbeitet werden, wie der Littauerboden entwickelt werden könne.

Die erst 2014 in Kraft gesetzte BZO Stadt Luzern soll dagegen im Grundsatz unverändert bleiben. Um rasch auf Entwicklungen reagieren zu können, will die Stadt künftig nur in Ausnahmefällen die BZO Gesamtrevisionen unterziehen und in der Regel mit Teilrevisionen arbeiten.