Wegen Frostschäden Luzerner Bauern sollen Nothilfe erhalten

Zweig eines Kirschenbaumes mit braunen Frostschäden.

Bildlegende: Gesamtschweizerisch sind Ende April im Obst- und Weinbau Frostschäden von über 100 Millionen Franken entstanden. Keystone

Der verheerende Frost von Ende April bringt mehrere Luzerner Obst- und Weinbauern in Finanznot. Nach Angaben des Kantons Luzern sind einige Betriebe so stark betroffen, dass sie vor Liquiditätsengpässen stehen. Sie sollen Nothilfe erhalten.

Wie die Dienststelle Landwirtschaft und Wald des Kantons Luzern in einer Mitteilung schreibt, prüft der Bund aktuell diverse Massnahmen zur Milderung der finanziellen Probleme bei einzelnen Betrieben. Der Kanton Luzern wolle diese nutzen und stehe den betroffenen Betrieben mit Sofortmassnahmen zur Seite:

  • Stundung von Investitionskrediten. Kredite würden sistiert, die Bauern könnten also eine Pause einlegen bei der Begleichung von Kreditraten.
  • Zinslose Betriebshilfedarlehen. Diese würden durch die Landwirtschaftliche Kreditkasse des Kantons gewährt.

Wie viele Betriebe tatsächlich auf Nothilfe angewiesen sind, sei noch unklar. Die Fristen zur Einreichung von Gesuchen laufe noch.