Rechnung mit grossem Plus Luzerner Finanzdirektorin hat Grund zur Freude

Die Stadt schliesst ihre Rechnung aus dem Jahr 2016 ausserordentlich gut ab. Grund für die knapp 37 Millionen Überschuss seien unvorhersehbare Steuererträge und ein sparsamer Umgang mit den finanziellen Mitteln, heisst es aus der Finanzdirektion.

Eine Frau in blauer Bluse.

Bildlegende: Erfreulicher Start: Die neue Finanzdirektorin Franziska Bitzi Staub präsentiert einen guten Jahresabschluss. SRF

Es ist ein erfreulicher Start für die neue Finanzdirektorin der Stadt Luzern: Franziska Bitzi präsentiert heute die Rechnung für das Jahr 2016, welche bei einem Aufwand von 604,8 Millionen Franken mit einem Überschuss von 37,5 Millionen abschliesst. Budgetiert war ein Plus von 700'000 Franken. Die Stadt hat also rund 36,8 Millionen Franken mehr eingenommen als geplant.

Vergleicht man die Zahlen mit den Vorjahren, darf man sich jedoch nicht täuschen lassen: Die Stadt präsentiert ihre Zahlen neu in einer Bruttodarstellung. Umgerechnet auf die Nettodarstellung der Vorjahre resultiert ein Gewinn von 10,8 Millionen Franken (Vorjahr 12,4 Millionen).

Regierung will Eigenkapital aufstocken

Grund für das dritte Plus in Folge seien hohe unvorhersehbare Steuereinnahmen, vor allem bei den Erbschaften und der Grundstückgewinnsteuer. Alleine durch Erbschaften nahm die Stadt über 9 Millionen mehr ein als budgetiert. Diese Posten seien sehr schwierig vorauszusagen, sagt Franziska Bitzi: «Es sind Einzelfälle, die ein so grosses Plus verursachen.» Zu den unvorhersehbaren Einnahmen komme auch ein sparsamer Umgang mit den finanziellen Mitteln.

«  Es sind Einzelfälle, die ein so grosses Plus verursachen. »

Franziska Bitzi
Finanzdirektorin Stadt Luzern

Die Stadtregierung schlägt dem Parlament nun vor, aus diesem Geld 11 Millionen Franken ins Eigenkapital zu legen und das restliche Geld für anstehende Investitionen zu reservieren, beispielsweise anstehende Erweiterungen bei der schulischen Infrastruktur oder der Fernwärmeerschliessung in Littau.