Luzerner Gemeinden machen 49 Millionen Überschuss

Im vergangenen Jahr hat sich die Finanzlage der Luzerner Gemeinden verbessert. 58 der 83 Gemeinden schrieben schwarze Zahlen. Insgesamt resultierte ein Überschuss von 49 Millionen Franken.

Adligenswil und Pilatus

Bildlegende: Im Kanton Luzern hat sich die Finanzlage der Gemeinden verbessert. Keystone

Im vergangenen Jahr haben 58 der 83 Luzerner Gemeinden schwarze Zahlen geschrieben. Der Ertragsüberschuss betrug total 49 Millionen Franken. Im Jahr davor war es noch ein Verlust von 6 Millionen Franken gewesen.

Die positive Entwicklung lasse sich primär auf 5,2 Prozent höhere Erträge der ordentlichen Gemeindesteuern zurückführen, heisst es in einer Mitteilung von Lustat Statistik Luzern vom Dienstag.

Es sei aber auch so, dass die Gemeinden ihre Ausgaben gut im Griff hätten, sagt Armin Hartmann, beim Verband Luzerner Gemeinden zuständig für die Finanzen. Weil die Ausgaben nicht gestiegen seien, wirkten sich jetzt die höheren Steuereinnahmen positiv aus.

Unter anderem drücke die hohe Selbstfinanzierung von Investitionen die gute Finanzlage vieler Gemeinden aus. Die Nettoinvestitionen von 172 Millionen Franken konnten die Gemeinden aus den eigenen Kassen aufbringen. Darüber hinaus resultierte ein Finanzierungsüberschuss von 51 Millionen Franken. Die Nettoschuld pro Kopf verringerte sich laut Lustat im Mittel der Gemeinden von 2440 auf 2296 Franken. Sie lag nur noch 150 Franken über dem Tiefststand aus dem Jahr 2008.