Luzerner Justizreformer Karl Meier tritt ab

Nach über 30 Jahren geht der Präsident des Bezirksgerichts Hochdorf in Pension. Der Leiter der erstinstanzlichen Gerichte engagierte sich stark in der Planung und Umsetzung der kantonalen Justizreform und professionalisierte die Gerichte.

Es sei interessant, Entscheide in jenen Bereichen zu fällen, in welchen Menschen Probleme haben, erklärt Karl Meier, langjähriger Präsident des Bezirksgerichts Hochdorf, die Faszination des Richterberufs. Geplant gewesen sei diese Karriere nicht, sie habe sich so ergeben.

Meier engagierte sich nicht nur als Richter, sondern auch bei der Planung und Umsetzung der grossen kantonalen Justizreform. Diese organisierte die erstinstanzlichen Gerichte des Kantons Luzern neu und sorgte für eine Professionalisierung.

Die Justizreform sei abgeschlossen, jetzt könne er auch in den Ruhestand gehen, sagt Karl Meier. «Die Leute, mit denen ich zusammen gearbeitet habe, werden mir fehlen, aber ich kann schon Abstand nehmen.»

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr.