Luzerner Kampagne «Rücksicht» zieht positive Bilanz

Die Stadt Luzern hat in Zusammenarbeit mit Pro Velo, dem Regionalverband von Fussverkehr Schweiz und der Luzerner Polizei eine Kampagne durchgeführt, welche das friedliche Miteinander von Velofahrenden und Fussgängern fördern sollte. Bei der Stadt zieht man eine positive Bilanz.

Eine Frau schiebt ihr Velo in der Begegnungszone in der Hertensteinstrasse.

Bildlegende: Ein Signet der Kampagne «Rücksicht» in der Hertensteinstrasse der Luzerner Altstadt. Stadt Luzern

In den Begegnungszonen der Stadt Luzern, wo Velos und Fussgänger aufeinandertreffen, kommt es immer wieder zu unschönen Situationen. Diese Probleme hat sich die Stadt Luzern zu Herzen genommen und lancierte diesen Sommer die Kampagne «Rücksicht». Dafür wurden grosse blau-weisse Signete auf den Boden der Alt- und Neustadt geklebt. Zudem wurden Schokoladenherzen und Flyer verteilt, welche auf die geltenden Regeln aufmerksam machen sollten.

Kampagne im nächsten Jahr wiederholen

Bei der Stadt zieht man eine positive Bilanz aus der dreiwöchigen Kampagne. Martin Urwyler, der Verkehrsingenieur der Stadt Luzern, meint, man habe mit der Kampagne die Probleme zwischen Fussgängern und Velofahrern zwar nicht aus der Welt schaffen können.

Jedoch sei das Echo sehr positiv und man überlege sich deshalb, die Aktion im nächsten Jahr zu wiederholen.