Luzerner Kantonalbank will digitaler werden

Die grösste Zentralschweizer Bank gibt sich eine neue Strategie. Sie will zwar weiterhin eine Universalbank bleiben, aber vermehrt auf digitalisierte Angebote setzen. Das hat zwar vorerst noch keine Auswirkungen auf das Filialnetz. Dennoch dürfte der Personalbestand der Bank weiter abnehmen.

LUKB-Direktor Daniel Salzmann

Bildlegende: LUKB-Direktor Daniel Salzmann will seine Bank für die Zukunft fit trimmen. Keystone

Zwar wollten Jung und Alt weiterhin eine Bank mit den bisherigen Angeboten, sie würden diese aber ganz unterschiedlich nutzen. Im Trend seien Banking via Internet oder via Smartphone von unterwegs.

Grosse Investitionen

Diesen Änderungen will die Luzerner Kantonalbank LUKB in ihrer neuen Strategie nun Rechnung tragen. Wie LUKB-Chef Daniel Salzmann am Donnerstag sagte, sind dafür jetzt grössere Investitionen nötig, die sich allenfalls aber erst in den kommenden Jahren auszahlen.

Wenn die LUKB nun vermehrt auf digitalisierte Prozesse setzt, heisse das aber nicht, dass das Filialnetz der Bank reduziert werde, erklärte Salzmann weiter. Die Kundschaft wünsche derzeit weiterhin beide Angebote, Anpassungen seien allenfalls später nötig.

Trotzdem dürfte der Personalbestand der grössten Zentralschweizer Bank künftig weiter abnehmen. Da sei die Luzerner Kantonalbank in der Branche kein Einzelfall. Man versuche die Reduktion mit natürlichen Fluktuationen aufzufangen.