Luzerner Kantonsrat macht Druck für Durchgangsbahnhof

Mit der Planung des Durchgangsbahnhofs Luzern soll es vorwärts gehen. Der Kantonsrat hat am Dienstag einen Vorstoss überwiesen, der einen Planungsbericht verlangt. Die Regierung wird diesen in einem Jahr vorlegen.

Visualisierung des Tiefbahnhofs Luzern.

Bildlegende: Der Luzerner Kantonsrat will mit der Planung des Tiefbahnhofs vorwärts machen. zvg

Die Planung des Tiefbahnhofs, der heute auch als Durchgangsbahnhof bezeichnet wird, soll vorangetrieben werden. Alle Fraktionen sind sich in diesem Punkt einig - mit Ausnahme der SVP. Weder Machbarkeit noch Finanzierbarkeit seien gesichert, sagte Marcel Omlin in der Ratsdebatte.

Leisere Einwände hat die SP-Fraktion. Trudi Lötscher sprach von einem Luftschloss und verwies darauf, ihre Fraktion habe wiederholt Forderungen zur Finanzierung gestellt.

Die andern Fraktionen waren optimistischer. CVP-Fraktionschef Ludwig Peyer, Erstunterzeichner der Forderung nach einem Planungsbericht, bezeichnete die Einwände als mutlos. Mit dem Ja des Schweizer Volks zur Fabi-Vorlage sei der Grundstein für die Projektierung des Durchgangsbahnhofs gelegt.

Die Regierung nahm die Forderung nach einem Planungsbericht gerne entgegen. Sie wird diesen im Sommer 2015 vorlegen.