Luzerner Kunstradfahrerinnen treten nach WM-Silber zurück

Die Kunstradfahrerinnen Andrea Schillig, Carolin Noll, Maura Stiefel und Nora Wilener arbeiteten fünf Jahre auf WM-Gold hin. Schlussendlich hat es jedoch nur für den zweiten Platz gereicht. Ihre Kunstrad-Karriere ist nun zu Ende.

Andrea Schillig, Carolin Noll, Maura Stiefel und Nora Wilener an der Kunstrad-WM in Basel.

Bildlegende: Der Rücktritt der Luzernerinnen wurde bereits vor fünf Jahren geplant. ZVG

Bereits vor fünf Jahren war klar, dass die Weltmeisterschaft in Basel der letzte Kunstrad-Wettkampf der vier Luzerner Fahrerinnen sein wird. Mit dem Weltmeistertitel sollte der Karrierehöhepunkt und gleichzeitig das Karriere-Ende besiegelt werden. Am Schluss kam alles anders. «Wir zeigten eine fast fehlerfreie Darbietung, doch leider hat es nicht gereicht», sagt Nora Wilener gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz. Die Kampfrichter entschieden zu Gunsten des deutschen Teams.

Mit ihrer Leistung sind die Zentralschweizerinnen zufrieden, trotzdem wird es keinen weiteren Versuch an einer WM geben. Nora Wilener zu den Gründen des Rücktritts: «Wir haben uns vor fünf Jahren entschieden, dass die WM 2013 unsere Letzte sein wird. Das Resultat hat diese Entscheidung nicht beeinflusst.»

Kunstrad soll bekannter werden

Auch wenn Nora Wilener und ihre Kameradinnen nicht mehr aktiv Kunstrad fahren werden, gibt es hinter den Kulissen noch einiges zu tun. Die 26-Jährige möchte ihren Sport bekannter machen, damit Kunstrad nicht mehr nur eine Randsportart bleibt. Zudem könnte sie sich einen Job als Trainerin vorstellen. Denn ein Leben ohne Kunstrad kommt für Nora Wilener nicht in Frage.

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Kunstrad: Vorführung der Schweizerinnen

5:27 min, vom 24.11.2013