Luzerner Landhockeyaner verlieren den Kampf um den Meister

Die Landhockey-Spieler des Luzerner SC haben das alles entscheidende, letzte Spiel um den Schweizermeister-Titel gegen Wettingen mit 0:3 verloren. Dies, obwohl die Luzerner die ganze Saison dominiert hatten.

Das Luzerner Landhockeyteam nach der Finalniederlage

Bildlegende: Die Enttäuschung bei den Luzerner Landhockeyanern nach der Finalniederlage ist gross. SRF

Der Titelhunger der Hockey-Spieler des Luzerner SC (LSC) war diese Saison besonders gross. Der letzte Gewinn der Sommermeisterschaft liegt bereits sechs Jahre zurück. Luzern musste diese Saison fast keine Niederlagen verbuchen.

Rot-Weiss Wettingen ist aber seit Jahren das Mass aller Dinge im Schweizer Landhockey-Sport. Die meisten Titel gehen auf ihr Konto. Und auch dieses Mal setzten sich die Rot-Weissen durch: Das letzte Playoff-Finalspiel um den Meistertitel 2013 gegen Luzern haben sie mit 3:0 gewonnen.

Der Luzerner Routinier tritt nun ab

Für den Luzerner Routinier Thomas Gähwiler hatte dieses Finalspiel eine besondere Bedeutung. Er beendet seine lange und erfolgreiche Karriere. Seit 24 Jahren spielt er Landhockey, wurde Meister, Cupsieger und spielte mit der Schweizer Nationalmannschaft an grossen Turnieren mit.

Der Zeitaufwand für sie als Amateure sei sehr gross und liesse sich nicht mehr so gut mit Arbeit und Familie vereinen, sagte er zu den Gründen für seinen Rücktritt. Die Faszination für die Randsportart Landhockey bleibe aber bestehen. Jeder kenne jeden und das gäbe besondere Beziehungen auch neben dem Sportlichen.