Luzerner Modekette Schild mit mehr Umsatz

Das Unternehmen hat dem miserablen Wetter und dem nicht enden wollenden Winter getrotzt. Im ersten Halbjahr steigerte die Modekette den Umsatz um fünf Prozent auf 94,3 Millionen Franken.

Portrait von Schild-Chef Thomas Herbert

Bildlegende: Schild-Chef Thomas Herbert will die Kleiderproduktion in der Schweiz weiter ausbauen. Keystone

Ein guter Teil der Umsatzsteigerung sei auf Neueröffnungen von Läden zurückzuführen, erklärte das Unternehmen am Donnerstag vor den Medien. Der Gesamtmarkt habe wegen des ewigen Winters und des schlechten Wetters während fünf von sechs Monaten deutliche Einbussen hinnehmen müssen. Schild indessen habe während vier von sechs Monaten zulegen können.

Im Gegensatz zu früher lasse Schild heute weniger Kleider in Asien produzieren, sondern immer mehr in Ost- und Westeuropa. «Das hat sehr praktische Gründe: So sind wir näher am Produkt, müssen weniger früh bestellen und die Transportwege sind kürzer» sagte Schild-Chef Thomas Herbert im Regionaljournal.