Luzerner Parlament spricht 1,7 Millionen fürs «Gütschbähnli»

Die Stadt Luzern soll 1,7 Millionen an die Gesamtkosten von 3,2 Millionen Franken an den Bau der neuen Gütschbahn zahlen. Das Stadtparlament hat dazu deutlich Ja gesagt. CVP und FDP wehrten sich im Parlament erfolglos gegen den Beitrag, wollen ihn nun aber mit einer Volksabstimmung bekämpfen.

Das Chateau Gütsch mit den Zufahrtsgeleisen des Gütschbähnlis.

Bildlegende: Das Chateau Gütsch mit den Zufahrtsgeleisen - bald soll dort wieder ein Bähnli verkehren. Keystone

CVP und FDP kritisierten insbesondere die Besitzerin des Hotels und der Gütschbahn, die Chateau Gütsch Immobilien AG des russischen Investors Alexander Lebedew. Dieser sei kein vertrauenswürdiger Verhandlungspartner. Deshalb sei es zu riskant, die 1,7 Millionen Franken zu sprechen.

Für den städtischen Beitrag setzte sich die klare Mehrheit des Parlaments ein. SVP, SP, Grüne und Grünliberale betonten die Wichtigkeit des Gütschs für den Tourismus. Sie argumentierten, viele Luzernerinnen und Luzerner würden davon profitieren, wenn das Gütschbähnli Teil des öffentlichen Busnetzes würde.

Damit setzte sich der Vorschlag der Stadtregierung im Parlament klar durch. Doch das letzte Wort dürfte das Volk haben: CVP und FDP wollen das Referendum ergreifen.