Luzerner Parlamentskommission unterstützt Sparferien

Im Kanton Luzern sollen 2014 die Steuern erhöht werden und die Gymnasiasten und Berufsschüler zur Entlastung der Staatskasse eine Woche weniger in die Schule gehen. Die Parlamentskommission, die das Budget vorberät, unterstützt diese Anträge der Regierung.

Das Luzerner Kantonsparlament von oben.

Bildlegende: Die Planungs- und Finanzkommission des Luzerner Kantonsparlaments ist für Sparferien. Keystone

Wie die Planungs- und Finanzkommission mitteilt, hat sich eine knappe Mehrheit für den Voranschlag 2014 und die darin vorgesehene Steuerfusserhöhung von 1,5 auf 1,6 Einheiten ausgesprochen. Nicht genehmigen will die Kommission aber den Aufgaben- und Finanzplan, der die vier nächsten Jahre umfasst.

Eine intensive Diskussion sei zur Bildung geführt worden, teilte die Kommission mit. Die Mehrheit unterstütze die Reduktion der Zahl der Unterrichtswochen an den Gymnasien und an den Berufsschulen. Diese Sparmassnahme bringe rund 4 Millionen Franken im nächsten Jahr.

Die Kommission beantragt aber auch Budgetkorrekturen. Mit diesen würde sich der veranschlagte Ertragsüberschuss von 11,6 Millionen Franken auf 12,8 Millionen Franken vergrössern.

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