Luzerner Rennbahn soll öffentlich zugänglich werden

Die Pferderennbahn auf der Luzerner Allmend soll als Natur- und Erholungsraum dienen. Dies, weil die Interessengemeinschaft (IG) Pferdesport Allmend keine Pferderennen mehr auf der Allmend durchführt. Der Luzerner Stadtrat hat ein Konzept ausgearbeitet.

Ende 2011 war bekannt worden, dass auf der Luzerner Allmend keine Pferderennen mehr durchgeführt werden. Dafür wäre eine neue Infrastruktur nötig gewesen. Dieser Aufwand war für die Stadt Luzern wie auch für die IG Pferdesport Allmend zu hoch.

Das von der Stadt erarbeitet Konzept zeigt nun auf, wie die Rennbahn in Zukunft genutzt werden soll. Grundlage war das Entwicklungskonzept Luzerner Allmend. Geplant sind unter anderem neue Fusswegverbindungen und eine rund ein Kilometer lange Finnenbahn. Fragen zur Finanzierung dieser Bahn sollten bis Ende 2013 geklärt sein, teilte die Stadt am Montag mit.

Der Springgarten bleibt erhalten und steht dem Reitsport weiterhin beispielsweise für regionale Concours zur Verfügung. Saniert und etwas erweitert werden soll der Zirkusplatz innerhalb der Rennbahn. Nördlich des Platzes wird ein Schotterrasenlatz erstellt, der als Ersatz für die Parkplätze dient, die nach 2016 aufgehoben werden.

Die Kosten für die Vergrösserung des Zirkusplatzes belaufen sich auf rund eine Million Franken. Dieses Geld könne über die Spezialfinanzierung Parkraum aufgebracht werden, heisst es weiter. Der Stadtrat will voraussichtlich bis im Herbst 2013 über eine entsprechende Verordnung entscheiden.

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