Film «Rue de Blamage» Luzerner rückt Randquartier in den Mittelpunkt

Der Luzerner Aldo Gugolz lebt zwar in Berlin. Für seinen neusten Film «Rue de Blamage» (der Übername für die Baselstrasse) ist er aber immer wieder in seine Heimatstadt Luzern zurückgekommen. Entstanden ist ein Porträt einer Strasse und vor allem der unterschiedlichen Menschen, die dort leben.

Szene aus dem Film «Rue de Blamage».

Bildlegende: Vielfältiges, internationales Leben in Luzern: Szene aus dem Film «Rue de Blamage». zvg

Für Aldo Gugolz ist das Baselstrassequartier Teil seiner Kindheit. Er selber ist zwar auf der anderen Stadtseite aufgewachsen, doch besuchte er öfter seine Cousins, die im engen Quartier zwischen Gütsch und Reuss wohnten. «Die Baselstrasse war immer ein Ort, der etwas spannender war als die andere Seite der Stadt», sagt Gugolz.

In seinem Film zeigt er nun verschiedene Personen, die an der Baselstrasse leben - vom Strassenmusiker über die Bordellbesitzerin bis zum Strassenwischer. «Es ist mir ein Anliegen, in meinem Film Menschen eine Stimme zu geben, die sonst eher ein Schattendasein führen.»

Am Sonntag war die Luzerner Vorpremiere, ab Donnerstag ist Aldo Gugolz' Dokumentarfilm «Rue de Blamage» im regulären Programm im Kino Bourbaki zu sehen.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17.30 Uhr

«Rue de Blamage»