Luzerner Stadtparlament will neue Regeln für Strassenstrich

Die unerwünschten Nebenerscheinungen des Strassenstrichs wie Dreck und Lärm müssten bekämpft werden. Der Stadtrat schlug dafür einen Strichplatz vor: Für dessen Benützung müssten auch die Prostituierten Gebühren entrichten.

Eine Prostituierte am Strassenrand

Bildlegende: Die Luzerner Stadtregierung schlägt für den Strassenstrich einen Strichplatz vor. Keystone

Nach dem Erlass eines neuen Reglements hatte sich der Strassenstrich ins Industriegebiet Ibach verlagert. Es könne aber nicht sein, dass nun die Gewerbetreibenden unter den teils unhaltbaren Zuständen leiden müssten, hiess es am Donnerstag im Grossen Stadtrat.

Die Stadtregierung schlug deshalb die Schaffung eines Strichplatzes vor, ein eigenes Gelände für die Strassenprostitution. Für die Benützung müssten die Prostituierten eine Gebühr entrichten. Bei einer Mehrheit im Parlament stiess der Vorschlag auf Zustimmung.