Luzerner Stadtrat äussert sich zur «Mall of Switzerland»

Das neue grosse Einkaufszentrum, das 2017 in Ebikon eröffnet wird, schreckt nicht nur die Ladenbesitzer der Stadt Luzern auf. Auch die Politik ist alarmiert. Nun nimmt der Stadtrat Stellung zu möglichen Auswirkungen.

Baustelle des neuen grossen Einkaufszentrums in Ebikon

Bildlegende: 2017 soll das neue Einkaufszentrum in Ebikon fertig gebaut sein. zvg

Rund 600'000 Personen, die rund 6,6 Milliarden Franken pro Jahr ausgeben: Um diesen Markt buhlt in Zukunft auch die «Mall of Switzerland» mit 140 neuen Läden, Restaurants und Bars, mit Kinosälen und einem Hotel. Dies hält der Luzerner Stadtrat in der Antwort auf einen Vorstoss der CVP im Stadtparlament fest.

Damit die Kundschaft weiterhin in der Stadt Luzern einkaufe, sei es wichtig, dass der Branchenmix oder die Verkehrserschliessung mit dem öffentlichen und privaten Verkehr stimme. Beachtet werden müssten aber auch die Ladenöffnungszeiten oder besondere Attraktionen wie eine Weihnachtsbeleuchtung oder Märkte, schreibt der Stadtrat.

«Handel ist Wandel» - Geschäfte könnten nur erfolgreich sein, wenn sie ihr Angebot an den Kundenbedürfnissen orientierten, heisst es in der Antwort weiter. Wer mit offenen Ohren und Augen geschäfte, könne auch in Zukunft erfolgreich sein.