Post will Fillialen umwandeln Luzerner Stadtrat reagiert gelassen auf Postumbau

Die Luzerner Stadtregierung hat keine grundsätzlichen Einwände gegen den Plan der Post, Poststellen in Agenturen umzuwandeln. Sie erntet dafür Kritik von der SP.

Schild eines Postbüros.

Bildlegende: Der geplante Abbau von Poststellen in Luzern löst Kritik aus. Keystone

Die Post hatte letzte Woche bekannt gegeben, dass sie bis 2020 vier Poststellen in Luzern schliessen will. Im Würzenbach, in Reussbühl und im Bruchquartier soll es Agenturen geben, im Schönbühl einen Hausservice. Die Zürichstrasse-Filiale sollen künftig Lehrlinge betreiben.

Wegen Vorstössen von FDP und SP im Stadtparlament musste der Stadtrat Stellung zu den Plänen nehmen. Nun teilt er mit, die Strategie der Post sei für ihn nachvollziehbar und grundsätzlich vertretbar.

SP kritisiert Stadtrat

Der Stadtrat sieht sogar Vorteile: Postagenturen seien länger geöffnet als traditionelle Poststellen. Zentral sei, dass die Post-Dienstleistungen gut und kundennah erbracht würden. Gegen ersatzlose Schliessungen würde er sich aber vehement einsetzen.

Die SP kritisiert, dass der Stadtrat sich nicht gegen Agenturlösungen ausspreche. Der Dienstleistungsabbau sei bei einem Wechsel von einer Poststelle zu einer Agentur beträchtlich. Die SP lanciert eine Petition für den Erhalt der Poststellen.