Luzerner Stadtratskommission applaudiert für Salle Modulable

Die Spezialkommission des Luzerner Stadtparlaments befürwortet den Projektierungskredit und den Baurechtsvertrag für die Salle Modulable. Die Kommission versteht diesen Entscheid auch als Wink an den Luzerner Kantonsrat.

Visualisierung eines Theaterraumes in Luzern.

Bildlegende: So könnte der Innenraum der Salle Modulable dereinst aussehen (Visualisierung). zvg/Stiftung Salle Modulable

Befürworter der Salle Modulable in der Spezialkommissionn argumentierten, dass das Projekt Chancen für den Kulturstandort bringe, sich nachhaltig weiterzuentwickeln. Auch verwiesen die Befürworter auf die privaten Gelder, die für den Theaterneubau zur Verfügung stünden.

Die Gegner störten sich daran, dass der Standort Inseli die derzeitige Nutzung des Inseli als Freiraum gefährde. Auch seien «die Schenkungsbedingungen nicht transparent und verhandelbar».

Die Stadtratskommission will mit ihrem Ja zum Theaterprojekt ein Signal an die vorberatende Kommission des Kantonsrates senden. Die Kommission Erziehung, Bildung und Kultur (EBKK) ist nämlich nicht bereit, das Vorhaben Salle Modulable weiter zu verfolgen und für die Projektierung 7 Millionen Franken zu sprechen.

Wichtige Entscheide fallen bald

Visualisierung des Standorts der Salle Modulable.

Bildlegende: Die Salle Modulable ist auf dem Inseli geplant. zvg/Stiftung Salle Modulable

Der Kantonsrat wird voraussichtlich Mitte September entscheiden, ob er dem Antrag seiner Kommission folgen und den kantonalen Anteil an den Planungskosten von total 12 Millionen Franken ablehnen will.

Ebenfalls im September soll auch das Stadtparlament die ersten Weichen für die Salle Modulable stellen. Am 27. November sind dann die Stimmberechtigten der Stadt am Zug.