Marschhalt für das neue Nidwaldner Tourismusgesetz

In der Frage, wie im Kanton Nidwalden der Tourismus gefödert werden soll, ist noch keine Einigung in Sicht. Die Regierung hat die Überarbeitung des Tourismusförderungsgesetzes vorübergehend gestoppt. Sie will mit Tourismusvertretern erst grundsätzliche Fragen klären.

Vierwaldstättersee von oben

Bildlegende: Marschhalt für das Nidwaldner Tourismusgesetz Keystone

In der Vernehmlassung zum neuen Gesetz sei die geplante Tourismusabgabe mehrheitlich auf positive Resonanz gestossen, schreibt der Nidwaldner Regierungsrat in einer Mitteilung. Bemängelt werde aber das Fehlen eines klaren Konzeptes.

Uneinigkeit herrschte auch in der Frage, wie viel Geld für die Tourismusförderung nötig sei. Bevor die Regierung den Gesetzesentwurf weiterbearbeitet, will sie nun mit Vertretungen aus dem Tourismus ein Konzept erstellen.

Erster Entwurf im Parlament zurückgewiesen

Das Parlament hatte im Mai 2012 einen ersten Gesetzesvorschlag an die Regierung zurückgewiesen. Der Regierungsrat überarbeitete daraufhin den Entwurf. Er schlug vor, die kantonale Beherbergungsabgabe und Gemeinde-Kurtaxen durch eine Tourismusabgabe zu ersetzen.